Festgeldkonto
Während Tagesgeld noch täglich verfügbar ist, sieht es beim Festgeld ganz anders. Hier legen Sie sich auf eine bestimmt Zeit lang fest, Ihr Vermögen (bzw. einen Teil Ihres Geldvermögens) in die Hand der Bank zu geben. Erst nach Ablauf des Anlagezeitraumes können Sie wieder auf das Geld zugreifen. Dieser Nachteil der fehlenden Flexibilität gleichen Sie aber wiederum durch einen festgeschriebenen Zinssatz über die gesamte Laufzeit von meist 3, 6, 9 oder 12 Monaten aus. Anders als beim Tagesgeldkonto variiert also nicht der Zinssatz! Dafür müssen Sie aber meist auch einen Mindestanlagebetrag anlegen, was beim Tagesgeld für gewöhnlich nicht der Fall ist.
Wann nehme ich lieber Festgeld statt Tagesgeld?
Nun, eigentlich ist diese Frage recht einfach zu beantworten: Wenn Sie davon ausgehen können, dass Sie Ihren Anlagebetrag auf die Dauer des Anlagezeitraumes nicht benötigen, dann wäre dies ein erstes Kriterium, Festgeld dem Tagesgeld vorzuziehen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Zinssatz. Bei fallenden Tagesgeldzinsen kann man sich meist noch mit Festgeld Zinsen einen recht hohen Zinssatz sichern, um sein Geld bestmöglich und sicher über die Zinsflaute zu bringen. Sind hingegen die Tagesgeldzinsen am Steigen, dann lohnen sich meist hochverzinste Tagesgeldkonten: Selbst wenn der Zinssatz beim Tages- wie Festgeld gleich wäre, so bliebe man bei der Tagesgeldanlage flexibler! Dann wäre die Tagesgeldlösung die weitaus clevere Anlagestrategie.
